Plastik im Meer

Müllkippe Ozean – ARTE Wissenschaftsjahr 2016/17

(ub) Mit vielen wissenschaftlichen und auch leicht verständlichen Beiträgen, Dokumentationen und Webseiten informiert die ARTE Wissenschaftsredaktion zum Thema Plastikmüll im Meer. Die Folgen sind nicht nur eine Bedrohung für die Tier- und Pflanzenwelt der Meere, sondern auch direkt für uns Menschen. Die verschiedenen Beiträge zeigen, wie es um unsere Meere steht und wie wichtig ein unverzügliches Handeln ist, wollen wir uns nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen.

Wilhelmshaven hat direkten Zugang zum Meer. Unsere Region lebt auch vom Meer. Es ist unsere vordringlichste Aufgabe unseren Lebensraum zu schützen.

Nehmen Sie sich etwas Zeit und sehen sich an, wie es um unsere Weltmeere bestellt ist.

Plastik. Gefährliches Fressen im Ozean

Diese interaktive Seite, zeigt Eindrucksvoll wie es um unsere Meere in Sachen Plastikverschmutzung bestellt ist. Begeben Sie sich auf eine virtuelle Reise in die Weltmeere und sehen und hören Sie was die Wissenschaft bisher herausgefunden hat.

ARTE-Interaktiv, Plastik. Gefährliches Fressen im Ozean
ARTE-Interaktiv – Plastik. Gefährliches Fressen im Ozean | Klicken Sie auf die Grafik um zur ARTE Seite zu gelangen.

 

Inseln aus Müll

„Mit offenen Karten – Inseln aus Müll“, so heißt die ARTE Seite, die eindrucksvoll die Konzentration von Müll in den Weltmeeren zeigt. Anschaulich werden am Beispiel des Pazifik die Meeresströmungen gezeigt die zu Plastik-Inseln im Ozean führen. Strömungen zu kennen, um einschätzen zu können, welchen Weg Müll im Meer nimmt, wo er sich konzentriert und wo er anlandet ist sehr wichtig. Nur so lassen sich Maßnahmen entwickeln, eines Tages das Plastik – wenigstens zum Teil – wieder einzusammeln.

ARTE Inseln aus Müll
ARTE-Kartensammlung: Inseln aus Müll | Klicken Sie auf die Grafik, um zur Kartensammlung zu gelangen.

 

Und bei uns?

Für die Nordsee erforscht das Institut für Chemie und Biologie der Meere (ICBM), der Uni Oldenburg mit Hilfe von sogenannten Driftern, die Meeresströmungen vor unserer Haustür.

ICBM
ICBM | Foto: Ulf Berner

Die Forschungsergebnisse sollen helfen, auch die „Wanderung“ des Makroplastik in der Nordsee zu verstehen. Aktive Umweltschutzarbeit leistet hier seit 25 Jahren der Mellumrat. Jährlich säubern Freiwillige den Strand der Vogelinsel Mellum von Makroplastik. 2013 untersuchte der Mellumrat mit 40 Personen, 9 km Strand auf Mellum. An einem Tag wurden so 54.000 Müllteile gefunden mit einem Volumen von 16m3.

Drifter
Drifter | Foto: Ulf Berner

Wer das ICBM bei seinem Drifter-Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich als „Wissenschaftlicher Helfer“ zu betätigen. Wer bei einem Strandspaziergang einen Drifter findet, kann den Fund über eine eigens eingerichtete Webseite melden oder sich direkt an das Institut wenden.

Schreibe einen Kommentar

− 5 = 1